Neue Ära für Lauschangriffe per GSM-Wanze

Die Gefährdung des Informationsschutzes durch Lauschangriffe per GSM-Wanze geht in eine neue Ära und nimmt eine kaum für möglich gehaltene Dimension an. Kompakte GSM-Abhörtechnik einschließlich LBS-Ortung finden seit neuestem auch Platz im kleinsten Tele- und Bürokommunikationsequipment wie Micro-USB-Steckern, Kabeln und weiteren Netz- und IT-Steckern aller Art.

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Diese Art der Abhörtechnik wird zwischenzeitlich weltweit auf öffentlichen Plattformen zum Kauf angeboten. Spy-Shops bieten entsprechende Artikel als Weltneuheit für einen Preis von etwa EUR 400,-/Stück an. Der hohe Verkaufspreis belegt das Alleinstellungsmerkmal dieses  Abhörequipments.

Technische Analyse belegt: hoch bedrohliche Abhörtechnik in Massenproduktion
Für unsere technische Analyse im eigenen Prüf- und Messlabor haben wir auf direkt aus Asien erworbene Exemplare zurückgegriffen – Einkaufspreis: unter EUR 10,–/Stück.
Die technischen Untersuchungen ergaben, dass auch die günstigen Versionen über eine hochqualitative Ausführung verfügen. Diese Erkenntnis bedeutet im Umkehrschluss: Kompakte Abhörtechnik in Massenproduktion zu günstigsten Konditionen.

Doch was ist möglich?

  • Dauerhafte Stromversorgung über eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten
  • Weltweit einsetzbar für die GSM-Frequenzen: 850, 900, 1800 und 1900 MHz
  • Funktioniert bei allen SIM-Karten und Providern
  • Unbemerkbare Rufannahme ohne akustisches oder optisches Signal
  • Abgehender Ruf nach Überschreiten eines bestimmten Schallpegels
  • Funktionen per SMS steuerbar
  • Funkzellen Ortung des Nutzers per LBS – Daten

Der technischen Phantasie ist fast keine Grenze gesetzt
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis neben den neuesten Cyberangriffen im Audio- und Videomodus auch zusätzlich Datenströme und Informationen über Datenkabel, Stecker und deren Hardware per GSM-Funkfrequenzen nach außen übertragen werden. Solange das manipulierte Kabel an einer USB Schnittstelle angeschlossen ist, bleibt das GSM-Modul aktiv.

Es ist als nächstes damit zu rechnen, dass der GSM-Chipsatz inkl. einer Mikro-SIM-Karte  – bei einem Volumen von 10 x 10 x 3 mm – in jegliche Arten  von technischem Equipment und Inventar mit Stromversorgung gezielt eingebracht werden kann, ohne entdeckt zu werden.

„Eine Suche und Detektion nach dieser Art von Cyberangriffen ist mit konventionellen Messmethoden und physikalischen Verfahren sehr aufwändig und zeitintensiv!“, resümiert Hannes Katzschmann, Inhaber des Unternehmens HKS Sicherheitsberatung für Abhörschutz, Seeheim-Jugenheim bei Darmstadt. „Wir suchen hier neuerdings nach weniger als der berühmten Stecknadel im Heuhaufen.“

Cyberangriffe erfolgreich verhindern
Die Möglichkeiten von Cyberangriffen per Funk hat die HKS Sicherheitsberatung seit längerem besonders im Focus. Eigens dafür entwickelte, effektive Messmethoden und Funkscreening-Verfahren sowie Hochfrequenz-Monitoring werden schon seit einigen Jahren fortlaufend optimiert und erfolgreich bei Lauschabwehreinsätzen eingesetzt.

Nach kürzlich in Unternehmen durchgeführten Cyber- und Lauschabwehruntersuchungen konnten wir gemeinsam mit der Führung der Unternehmenssicherheit ad hoc ganzheitliche Lösungsansätze erarbeiten, die zuvor beschriebene Cyberangriffsmöglichkeiten auf Sprache, Bilder und Daten des Unternehmens einschränken und verhindern.

Unser Partnerunternehmen Navideo hat den technischen Aufbau des Abhörequipments genauestens erforscht stellt seine Ergebnisse hier zur Verfügung.

Sie sind an weiteren Informationen interessiert? Dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter Tel.: +49 6257-868286 oder info@hk-abhoerschutz.com.

Ich berate Sie gerne persönlich

Ihr Hannes Katzschmann